ÜWG bezieht sanierten Hauptsitz in Groß-Gerau

 

GROSS-GERAU. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) sind jetzt nach 18-monatigen Sanierungsarbeiten wieder in ihren Hauptsitz in der Friedrichstraße in Groß-Gerau eingezogen. Die energetische Sanierung und Verbesserung des Bandschutzes sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik und IT-Infrastruktur des 1980 errichteten Gebäudes waren notwendig geworden.

„Wir sind stolz darauf, dass wir diese Sanierung von der Projektierung bis zum Einzug pünktlich nach Plan und unter Einhaltung des Kostenrahmens realisiert haben“, sagt ÜWG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt. „Dies ist auch unser Anspruch in der Zusammenarbeit mit den Kommunen und Unternehmen in Kreis Groß-Gerau, wenn es um zuverlässige Stromversorgung, Wärmelieferung und Straßenbeleuchtungen geht.“

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurde eine Lüftungsanlage installiert, die kontinuierlich die Luft im Gebäude erneuert. Dabei werden pro Stunde 12 000 Kubikmeter Luft umgewälzt. Alle 90 Minuten wird so die Raumluft des gesamten Gebäudes ausgetauscht.

Für eine gute Arbeitsatmosphäre sorgen in den Besprechungsräumen CO2-Sensoren, die bei Anstieg des CO2-Gehalts in der Raumluft die Lüftung automatisch "hochregeln", sodass durch einen stärkeren Luftwechsel stets eine gute Luftqualität sichergestellt wird. Den aktuellen Fachkräften bei der ÜWG und den zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll ein modernes und attraktives Arbeitsumfeld geboten werden, „um die Leistungsfähigkeit und hohe Zuverlässigkeit für unsere Partner auch in Zukunft sicherzustellen und um Energie zu sparen“, hebt Jürgen Schmidt hervor.

In den Büros ist es über Einzelraumsteuerungen möglich, die Temperatur um +/- 3 Grad individuell zu regeln. So kann im Winter bei einer Grundeinstellung von 21° in jedem Büro eine individuelle Raumtemperatur zwischen 18° bis 24° gewählt werden. Die automatisierte Nachtabsenkung spart zusätzlich Energie. Zukünftig soll die Energieversorgung zudem aus einem hocheffizienten Nahwärmenetz mit Blockheizkraftwerk erfolgen.

Die automatisierte Steuerung der stromsparenden LED-Leuchten in den Büros erfolgt über Lichtsensoren. Bei Anwesenheit von Personen wird anhand der tatsächlichen Lichtverhältnisse ggf. das Licht im Raum selbstregelnd zugeschaltet, an das Umgebungslicht angepasst und gedimmt. Individuelle Lichteinstellungen sind darüber hinaus je nach Anforderung möglich. Nach Verlassen der Büros schalten sich alle Lichtquellen automatisch ab, um keine Energie zu verschwenden.

„Die ÜWG gibt mit ihrer Investition in der Kreisstadt Groß-Gerau den kommunalen Partnern auch ein Versprechen, dass wir hier im Kreis an einer gemeinsamen Zukunft und langfristigen Entwicklung arbeiten wollen“, unterstreicht Jürgen Schmidt.

Zeitraffer-Video des Umbaus