Baustart für Modernisierung der ÜWG-Verwaltung

GROSS-GERAU.  Das Verwaltungsgebäude des Überlandwerks Groß-Gerau (ÜWG) wird in den kommenden Monaten zur Baustelle. Jetzt fiel der Startschuss für den Umbau des Nord-flügels in der Friedrichstraße. Hier entstehen bis Frühjahr 2020 etwa 35 moderne und helle Büros, Konferenzräume, Umkleide- und Duschräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÜWG. Gesellschafter der ÜWG sind die Mainzer Stadtwerke AG und der Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau. Daher ließ es sich der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr auch nicht nehmen, gemeinsam mit den ÜWG-Geschäftsführern Daniela Müller und Jürgen Schmidt symbolisch hinter dem Steuer eines Baggers die ersten Abrissarbeiten am ÜWG-Gebäude einzuläuten.

„Hier entsteht die Zukunft der ÜWG“, sagt Daniela Müller. Die kaufmännische Geschäftsführe-rin zeigt auf den zum Teilabriss freigegebenen früheren Vertriebsbereich des Gebäudeensem-bles. Wenige Minuten später reißt ein Bagger die erste Verkleidungsplatte des Baus aus den frühen 1980er Jahren herunter. Auch der technische Geschäftsführer Jürgen Schmidt freut sich auf: „Wir haben lange genug gewartet.“ Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten des Betriebsgebäudes bereits im Januar starten. Aber die Ausschreibung und die Genehmigungen von Anträgen verzögerten sich. „Schon zu meiner Geschäftsführerzeit bei der ÜWG haben wir diese Arbeiten geplant“, sagt Daniel Gahr. „Deswegen verfolge ich sie aus Mainz mit viel Inte-resse.“ Und deswegen setzt er sich auch gerne an die Schalthebel des Baggers.

„Das geplante Fertigstellungsdatum ist der 20.02.2020“, betont Projektleiter Dirk Holzinger von der ÜWG Engineering. Nur der Nordflügel des aus drei Bereichen bestehenden Ensem-bles bleibt am Ende übrig. Daniela Müller: „Es wird hell, kooperativ, freundlich.“ Und die Größe wird angepasst sein auf die Beschäftigtenzahl der ÜWG – rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir haben noch ein bisschen Spielraum nach oben“, sagt Holzinger. Die drei Obergeschosse werden 35 Büros beherbergen. Die Nutzfläche pro Stockwerk beträgt 265 Quadratmeter. Die Technikzentrale kommt aufs Dach. „Und wir sanieren auch die Umkleidebereich im Keller“, so der Projektleiter.