KWK-Einspeisung

  • 1. Schritt: Prüfung der Netzverträglichkeit

    Nachdem Sie die Einspeise-Anfrage EEG und KWK (online) ausgefüllt und zugesendet haben, prüfen wir, ob über den vorhandenen Hausanschluss die erzeugte Leistung der EEG-Anlage eingespeist werden kann oder ein anderer Netzverknüpfungspunkt zugewiesen werden muss.

    Bitte legen Sie stets einen aussagefähigen  Lageplan (z.B. Grundbuchauszug) bei, aus dem der Standort der Anlage hervorgeht.

  • 2. Schritt: Mitteilung über das Ergebnis der Netzprüfung

    Bei einem positiven Ergebnis der Netzprüfung teilen wir Ihnen dies umgehend schriftlich mit. Kann die Anlage nicht am vorhandenen Hausanschluss einspeisen, dann beraten wir Sie gerne zu den bestehenden Möglichkeiten. Auf Wunsch können wir auch einen Termin vor Ort vereinbaren.

  • 3. Schritt: Umsetzung der Maßnahme

    Während die Anlage installiert und gegebenenfalls der Anschluss erstellt wird, empfehlen wir Ihnen, folgende erforderlichen Unterlagen vorab einzureichen, um Verzögerungen bei der späteren Inbetriebnahme zu vermeiden:

    • Ein möglichst vollständig ausgefülltes Inbetriebnahmeprotokoll für KWK-Anlagen (PDF).
    • Einen Lageplan und einen technischen Schaltplan der Anlage. Aus den Plänen müssen der Einspeisungs- bzw. Anschlusspunkt sowie die Lage der Stromerzeugungsanlage ersichtlich sein.
    • Die komplette technische Dokumentation der installierten Anlage.
    • Bei Anlagen >100kWp die Erklärung zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zum Einspeisemanagement.
    • Meldung der KWK-Anlage beim BAFA vornehmen und einreichen. 
      Bei Anlagen < 50 kW: Kopie der Anzeige zur Erteilung einer Zulassung für kleine KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 kWel 
      Bei Anlagen > 50 kW: Kopie des Zulassungsbescheids des BAFA
      Achtung! Diese Meldung ist Voraussetzung für die Einspeisevergütung. Bitte reichen Sie den Nachweis der Meldung innerhalb von 3 Wochen bei uns ein, um keine Vergütung zu verlieren.
    • Abfrage Messkonzept mittels technischem Schaltplan
  • 4. Schritt: Fertigmeldung

    Nach Fertigstellung der KWK-Anlage senden Sie uns den Antrag auf Inbetriebsetzung einer elektrischen Anlage (PDF) bzw. die Fertigmeldung vom zugelassenen Elektroinstallateur zu. Bei Anlagen mit einer Leistung > 40 kW erfolgt damit die Ausgabe der erforderlichen Wandler beim ÜWG.

  • 5. Schritt: Prüfung der Unterlagen

    Wenn Ihre Unterlagen bei uns eingegangen sind, dann prüfen wir diese auf Vollständigkeit, denn nur wenn alle Dokumente vorliegen, können die nächsten Schritte erfolgen. Sobald dann die Betriebsbereitschaft der KWK-Anlage hergestellt ist, können wir einen Termin für die Inbetriebnahme und zur Installation des Zählers vereinbaren.

  • 6. Schritt: Inbetriebnahme

    Bei der Inbetriebnahme vor Ort wird das Inbetriebnahmeprotokoll vervollständigt, Zählernummer, Zählerstand, etc. werden eingetragen. Außerdem wird die Anlage funktionellen Prüfungen unterzogen und bei einem positiven Ergebnis dem Netz zugeschaltet.

    Bitte beachten Sie: Das eigenständige zuschalten von Anlagen an das öffentliche Netz ist nicht zulässig. Die Zuschaltung kann nur durch das Überlandwerk Groß-Gerau erfolgen.

    Nach der Inbetriebnahme legt die Mainzer Netze GmbH den Einspeiser als solchen in der Buchhaltung an, um die Einspeisevergütungen regelmäßig überweisen zu können. Details siehe Merkblatt zum Betrieb von Einspeiseanlagen (PDF).

Nach der Inbetriebnahme erfolgt die kaufmännische Abwicklung über die Mainzer Netze GmbH.

Ihre Ansprechpartner

Tel: 06152 718 187
Fax: 06152 718 173
    
einspeiser(at)uewg.de