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Freitag, 28.04.2017

Ihre Ansprechpartner im Vertrieb

   
Tel: 06152 718 152
Fax: 06152 718 173
    
einspeiser@uewg.de

Hr. Tarara und Hr. Gote

Weitere Informationen zu Erdwärme, Solar- und Bioenergie finden Sie unter „Erneuerbare Energien“.

1. Schritt: Prüfung der Netzverträglichkeit

Aus der netztechnischen Prüfung geht hervor, ob die erzeugte Leistung von Ihrer KWK-Anlage über den vorhandenen Hausanschluss eingespeist werden kann oder ein anderer Netzverknüpfungspunkt zugewiesen werden muss. Ihre Einspeise-Anfrage EEG und KWK (online) zur Einspeisung einer KWK-Anlage können Sie bequem online einreichen. Bitte legen Sie stets einen aussagefähigen Lageplan (z.B. Grundbuchauszug) bei, aus dem der Standort der Anlage hervorgeht.

2. Schritt: Mitteilung über das Ergebnis der Netzprüfung

Das positive Ergebnis der Netzprüfung teilen wir Ihnen umgehend schriftlich mit. Kann die Anlage nicht am vorhandenen Hausanschluss einspeisen, ist im Sonderfall der Anschluss mit einer nicht unerheblichen Baumaßnahme verbunden. Dazu beraten wir Sie gerne und kompetent, auf Wunsch können Sie auch einen Termin vor Ort mit uns vereinbaren.

3. Schritt: Umsetzung der Maßnahme

Während die Anlage installiert und gegebenenfalls der Anschluss erstellt wird, empfehlen wir Ihnen, folgende erforderlichen Unterlagen vorab einzureichen, um Verzögerungen bei der späteren Inbetriebnahme zu vermeiden:

  • Ein möglichst vollständig ausgefülltes Inbetriebnahmeprotokoll für KWK-Anlagen (PDF).
  • Einen Lageplan und einen technischen Schaltplan der Anlage. Aus den Plänen müssen der Einspeisungs- bzw. Anschlusspunkt sowie die Lage der Stromerzeugungsanlage ersichtlich sein.
  • Die komplette technische Dokumentation der installierten Anlage.
  • Ggf. der Eichschein bei einem kundeneigenen Zähler (Eigentumszähler).
  • Kostenübernahmeerklärung Mess- und Steuereinrichtungen (PDF).
  • Bei Anlagen >100kWp die Erklärung zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zum Einspeisemanagement.
  • Meldung der KWK-Anlage beim BAFA vornehmen und einreichen.
    Bei Anlagen < 50 kW: Kopie der Anzeige zur Erteilung einer Zulassung für kleine KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 kWel
    Bei Anlagen > 50 kW: Kopie des Zulassungsbescheids des BAFA
    Achtung! Diese Dokumente stellen die Vergütungsvoraussetzung dar!
  •  Antrag auf Inbetriebsetzung einer elektrischen Anlage bzw. Fertigmeldung (PDF)

4. Schritt: Fertigmeldung

Ist die KWK-Anlage am Bestimmungsort fertig hergestellt, ist uns der Antrag auf Inbetriebsetzung einer elektrischen Anlage (PDF) bzw. die Fertigmeldung als VDEW-Formblatt zuzuschicken. Bei Anlagen mit einer Leistung > 40 kW erfolgt damit die Ausgabe der erforderlichen Wandler beim ÜWG.

5. Schritt: Prüfung der Unterlagen

Wenn alle Unterlagen prüffähig und soweit vollständig ausgefüllt vorliegen, sowie die Betriebsbereitschaft der KWG-Anlage hergestellt ist, wird ein Termin für die Inbetriebnahme und zur Installation des Zählers vereinbart.

6. Schritt: Inbetriebnahme

Bei der Inbetriebnahme vor Ort wird das Inbetriebnahmeprotokoll vervollständigt (Zählernummer, Zählerstand, etc.), sowie vom Installateur und Kunde unterschrieben. Außerdem wird die Anlage funktionellen Prüfungen unterzogen und bei einem positiven Ergebnis dem Netz zugeschaltet.

Der Anschluss an das öffentliche Netz mit einem geeichten Eigentumszähler ist zulässig!

 

Nach der Inbetriebnahme erfolgt die kaufmännische Abwicklung über die Stadtwerke Mainz Netze GmbH.
undefinedMerkblatt zum Betrieb von Einspeiseanlagen (PDF).