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Freitag, 23.03.2018

Neue ÜWG-Elektroladesäule steht in Ginsheim

GINSHEIM. Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH hat eine weitere Elektroladesäule in Betrieb genommen: Bei einem Pressetermin stellten die beiden ÜWG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Daniela Müller zusammen mit Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha jetzt die zweite öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Ginsheim-Gustavsburg vor.  Sie steht in Ginsheim in der Bouguenais-Allee in Höhe des Ballou-Platzes. Vor einigen Wochen hatte die ÜWG bereits in Gustavsburg am Rudolf-Diesel-Platz eine Ladesäule eingeweiht. Insgesamt wurden seit Sommer 2017 in den Städten und Gemeinden des Landkreises Groß-Gerau elf neue Ladestationen mit je zwei Ladepunkten á 22 kW durch das Überlandwerk Groß-Gerau errichtet.
 
Die ÜWG hatte sich über ihre Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG Anfang 2017 um Zuschüsse zum Ausbau der Elektromobilität aus einem neuen Förderpro-gramm des Bundesverkehrsministeriums bemüht. Private Investoren, Städte und Gemeinden können sich dabei um die Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge bewerben. Der Bund stellt von 2017 bis 2020 bundesweit insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen bereit. Insgesamt sollen deutschlandweit mindestens 15.000 Ladesäulen errichtet werden. Anfang Juni 2017 kam die Förderzusage für die neuen Lademöglichkeiten im Landkreis Groß-Gerau, die Fördersumme des Bundes beläuft sich auf 43 000 Euro und der Eigenanteil der ÜWG auf rund 64 000 Euro.



Hintergrund


Neue Ladesäulen
An den Ladesäulen sind Typ 2-Stecker installiert. Mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt dauert das Laden eines Elektroautos an diesen Ladepunkten ungefähr 2-4 Stunden, je nach Ladeleistung und Ladefähigkeit des Autos. Für die Städte und Ge-meinden des Landkreises ist die Aufstellung der Ladesäulen kostenlos. Und auch auf die Nutzer von Elektroautos kommen zunächst keine Kosten zu. Es ist keine Voran-meldung notwendig: Ankommen, parken, Stecker einstecken, Auto verriegeln, losla-den. Im Laufe des Jahres 2018 wird das Laden voraussichtlich kostenpflichtig. Ent-weder per Ladestrom- Vertrag oder ad hoc durch Freischalten per Ladeapp. Kunden, die bei anderen Anbietern im Hubject Ladeverbund einen Vertrag haben, können dann ebenfalls an den Ladepunkten laden.