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Freitag, 18.08.2017

Ihre Ansprechpartner

   
Tel: 06152 718 153
Fax: 06152 718 173
    
hausanschluesse@uewg.de

Hr. Tarara und Hr. Gote

Weitere Informationen zu Erdwärme, Solar- und Bioenergie finden Sie unter „Erneuerbare Energien“.

1. Schritt: Prüfung der Netzverträglichkeit

Aus der netztechnischen Prüfung geht hervor, ob die erzeugte Leistung von Ihrer EEG-Anlage über den vorhandenen Hausanschluss eingespeist werden kann oder ein anderer Netzverknüpfungspunkt zugewiesen werden muss. Ihre Einspeise-Anfrage EEG und KWK (online) zur Einspeisung einer EEG-Anlage können Sie bequem online einreichen. Bitte legen Sie stets einen aussagefähigen Lageplan (z.B. Grundbuchauszug) bei, aus dem der Standort der Anlage hervorgeht.

2. Schritt: Mitteilung über das Ergebnis der Netzprüfung

Das positive Ergebnis der Netzprüfung teilen wir Ihnen umgehend schriftlich mit. Kann die Anlage nicht am vorhandenen Hausanschluss einspeisen, ist im Sonderfall der Anschluss mit einer nicht unerheblichen Baumaßnahme verbunden. Dazu beraten wir Sie gerne und kompetent, auf Wunsch können Sie auch einen Termin vor Ort mit uns vereinbaren.

3. Schritt: Umsetzung der Maßnahme

Während die Anlage installiert und gegebenenfalls der Anschluss erstellt wird, empfehlen wir Ihnen, folgende erforderlichen Unterlagen vorab einzureichen, um Verzögerungen bei der späteren Inbetriebnahme zu vermeiden:

  • Ein möglichst vollständig ausgefülltes Inbetriebnahmeprotkoll (PDF).
  • Das Formular Fernsteuerbarkeit (PDF) gilt nur für Direktvermarkter gemäß EEG und wird separat behandelt. Bei Anlage > 100 kWp ist die Erklärung (Fernsteuerbarkeit) mit zu versenden.
  • Einen Lageplan und einen technischen Schaltplan der Anlage. Aus den Plänen müssen der Einspeisungs- bzw. Anschlusspunkt sowie die Lage der Stromerzeugungsanlage ersichtlich sein.
  • Die komplette technische Dokumentation der installierten Anlage (z.B. Datenblatt des eingesetzten Modultyps und Wechselrichter).
  • Konformitätsnachweis und Unbedenklichkeitserklärung der Hersteller.
  • Ggf. der Eichschein bei einem kundeneigenen Zähler (Eigentumszähler).
  • Kostenübernahmeerklärung Mess- und Steuereinrichtungen (PDF).
  • Meldung der EEG-Anlage beim Anlagenregister der Bundesnetzagentur.
    Achtung! Vergütungsvoraussetzung: Bitte die Frist von 3 Wochen ab Inbetriebnahmezeitpunkt beachten! Nachweis bei uns einreichen.

 

 

4. Schritt: Fertigmeldung

Ist die EEG-Anlage am Bestimmungsort fertig hergestellt, ist uns der Antrag auf Inbetriebsetzung einer elektrischen Anlage (PDF) bzw. die Fertigmeldung als VDEW-Formblatt zuzuschicken. Bei Anlagen mit einer Leistung > 40 kW erfolgt damit die Ausgabe der erforderlichen Wandler beim ÜWG.

5. Schritt: Prüfung der Unterlagen

Wenn alle Unterlagen prüffähig und soweit vollständig ausgefüllt vorliegen, sowie die Betriebsbereitschaft der EEG-Anlage hergestellt ist, wird ein Termin für die Inbetriebnahme und zur Installation des Zählers vereinbart.

6. Schritt: Inbetriebnahme

Bei der Inbetriebnahme vor Ort wird das Inbetriebnahmeprotokoll vervollständigt (Zählernummer, Zählerstand, etc.). Außerdem wird die Anlage funktionellen Prüfungen unterzogen und bei einem positiven Ergebnis dem Netz zugeschaltet.

Das eigenständige zuschalten der Anlage an das öffentliche Netz ist nicht zulässig, sondern erfolgt ausschließlich durch die ÜWG!

Nach der Inbetriebnahme erfolgt die kaufmännische Abwicklung über die Mainzer Netze GmbH. Details siehe Merkblatt zum Betrieb von Einspeiseanlagen (PDF).  

Bitte beachten Sie bei der Einspeisung von Strom in das Netz auch folgenden Dokumente:

Technische Bedingungen und Hinweise für Erzeugungsanlagen (NS)

Technische Bedingungen und Hinweise für Erzeugungsanlagen (MS)

Hinweisblatt PV-Anlagen bis 100 KW

Hinweisblatt PV-Anlagen über 100 KW

Messkonzepte dezentrale Einspeiseanlagen

Weitere Informationen

Beim Anschluss von EEG-Anlagen sind die technische Richtlinien und Verordnungen der Mainzer Netze GmbH für Anschlüsse am Niederspannungs- oder Mittelspannungsnetz zu berücksichtigen.