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Freitag, 23.06.2017

45 Nester für den Weißstorch

Viele Jahre lang war der Weißstorch aus dem Kreis Groß-Gerau verschwunden. Dem Engagement der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH und dem NABU Kreisverband Groß-Gerau ist es zu verdanken, dass die großen Vögel wieder heimisch geworden sind.

Insgesamt 75 Storchenpaare fühlen sich mittlerweile im Kreis Groß-Gerau heimisch. Im Vergleich zu 2007 (54 Paare) entspricht dies einem Zuwachs von fast 40%. 2009 zogen die Storchenpaare 200 Jungstörche groß.
 
Zuvor war der Weißstorch für 25 Jahre aus der Landschaft an Rhein, Main und Altneckar verschwunden. Vor rund 15 Jahren hat mit dem ersten Dornberger Storchenpaar die Belebung eingesetzt. Damals hat die erfolgreiche Kooperation zwischen Naturschutzbund (NABU) und der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH begonnen: Man baute eine künstliche Nestunterlage, montierte sie auf einen ausgedienten hölzernen Strommast und stellte das fertige Storchenheim mit personeller Unterstützung und technischem Gerät der ÜWG direkt in die feuchten Niederungen des Landgrabens. Ein weiterer wichtiger Projektpartner seit vielen Jahren ist der Ausbildungsverbund Metall (AVM) GmbH, der die Nisthilfen zusammenbaut.

Durch die Erfolge beflügelt, intensivierten Naturschützer und ÜWG ihre Bemühungen für den „Klapperstorch“ und errichteten weitere Storchennester. Heute stehen über 45 Storchennisthilfen im Kreis Groß-Gerau. Der Storchenbestand wächst von Jahr zu Jahr, die Dörfer und Städte im Kreis haben nun wieder ihren eigenen Storch.