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Donnerstag, 22.02.2018

Zehnte ÜWG-Ladesäule steht in Bischofsheim

BISCHOFSHEIM. Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH hat ihre zehnte öffentliche Elektroladesäule in Betrieb genommen: Bei einem Pressetermin stellten die beiden ÜWG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Daniela Müller zusammen mit dem Bürgermeister von Bischofsheim, Ingo Kalweit, heute die Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Bischofsheim vor. Sie steht am Rande des Parkplatzes in der Weisenauer Gasse. Die Ladesäule ist betriebsbereit, in den kommenden Tagen werden die beiden Stell-flächen vor der Ladesäule noch entsprechend gekennzeichnet und beschildert. Die ÜWG hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrere öffentliche Ladesäulen im Landkreis Groß-Gerau in Betrieb genommen. Insgesamt sollen in einem ersten Schritt in neun Städten und Gemeinden des Landkreises Groß-Gerau elf neue Ladestationen mit je zwei Ladepunkten á 22 kW errichtet werden.

Die ÜWG hatte sich über ihre Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG Anfang 2017 um Zuschüsse zum Ausbau der Elektromobilität aus einem neuen Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums bemüht. Private Investoren, Städte und Gemeinden können sich dabei um die Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge bewerben. Der Bund stellt von 2017 bis 2020 bundesweit insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen bereit. Insgesamt sollen deutschlandweit mindestens 15.000 Ladesäulen errichtet werden.

Anfang Juni 2017 kam die Förderzusage für die neuen Lademöglichkeiten im Landkreis Groß-Gerau, die Fördersumme des Bundes beläuft sich auf 43 000 Euro und der Eigenanteil der ÜWG auf rund 64 000 Euro.

Hintergrund

Neue Ladesäulen

An den Ladesäulen sind Typ 2-Stecker installiert. Mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt dauert das Laden eines Elektroautos an diesen Ladepunkten ungefähr 2-4 Stunden, je nach Ladeleistung und Ladefähigkeit des Autos. Für die Städte und Ge-meinden des Landkreises ist die Aufstellung der Ladesäulen kostenlos. Und auch auf die Nutzer von Elektroautos kommen zunächst keine Kosten zu. Es ist keine Voranmeldung notwendig: Ankommen, parken, Stecker einstecken, Auto verriegeln, losladen. Im Laufe des Jahres 2018 wird das Laden voraussichtlich kostenpflichtig. Entweder per Ladestrom-Vertrag oder ad hoc durch Freischalten per Ladeapp. Kunden, die bei anderen Anbietern im Hubject Ladeverbund einen Vertrag haben, können dann ebenfalls an den Ladepunkten laden.