 | | Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Zeiten ändern sich und mit Ihnen die Ziele. Die Vorgänge um den letzten Castor-Transport haben es eindeutig gezeigt: Nicht der Atomkraft, sondern den regenerativen Energien gehört die Zukunft. Wir, die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH, setzen uns daher für die Energiewende ein, sie ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.
Letztes Beispiel: Die Aktion "500 Dächer für den Kreis Groß-Gerau", wurde erfolgreich gestartet. Das, was auf öffentlichen Gebäuden begann, die Nutzung des großen Potentials der Sonnenkraft, setzt sich jetzt im privaten Immobilienbereich fort. |
 | | Hilfe für die Generationenhilfe |
| |  | In Büttelborn hat sich eine Initiative gegründet, mit dem Ziel, alten Menschen, Familien in Not und überall dort, wo es erforderlich ist, Hilfe anzubieten. ?Generationenhilfe? heißt diese Initiative und 50 Menschen sind schon dabei. In den drei Ortsteilen von Büttelborn ist die Generationenhilfe mit jeweils einem Büro vertreten. In Klein-Gerau gab es dabei kleinere Startschwierigkeiten: Telefonanschlüsse und ein Computer fehlten.
Dies schilderte Hannelore Kemper-Shisko, Mitbegründerin der Initiative, ihrem Nachbarn Uwe Klum. Er arbeitet beim Überlandwerk und erkannte: Ein Fall, für die ÜWG-Aktion ?Mitarbeiter engagieren sich, Menschen helfen im Gerauer Land?. Und so erschien Marc André Glöckner im ehemaligen Worfelder Rathaus, um gemeinsam mit Uwe Klum der Generationenhilfe einen Laptop und zwei Handys zu überbringen. Vorsitzender Alfred Czarski und Hannelore Kemper-Shisko nahmen die Spende freudestrahlend entgegen. |
|  | | Freude auch bei der Tafel Riedstadt |
| |  | Was das Überlandwerk verspricht, das hält es auch: Bei der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach der neuen Räumlichkeiten der Tafel Riedstadt am Crumstädter Sportplatz war ein Wunsch laut geworden: Es fehlt ein Kühlanhänger, um leicht verderbliche Lebensmittel anbieten zu können. ?Sicher können wir da helfen?, war die Reaktion vom Überlandwerk Groß-Gerau. Gesagt, getan: Jetzt erhielt das Diakonische Hilfswerk einen ?energieeffizienten? Kühlwagen, der alte verbrauchsintensive Kühlschränke ersetzt. Energieeinsparung fängt eben im Kleinen an. |
|  | | Das bürgerschaftliche Engagement lebt |
| |  | Im Oktober fand nun auch der Scheck für den dritten Platz bei der ÜWG-Sommertour mit dem Energiefahrrad durch das Gerauer Land seine Empfänger: Die Frauen und Männer des Helferkreises Freibad Stockstadt. Während des Helferfestes, zu dem sich die Vereinsmitglieder jeweils nach dem Abschluss der Badesaison treffen, überreichte Marc André Glöckner an Bürgermeister Thomas Raschel den Scheck über 1.000 Euro. Dieser gab ihn an Vorsitzenden Horst-Jürgen Hill weiter. Der Bürgermeister lobte das hohe Engagement, mit dem der Helferkreis zum Erhalt des Freibades beiträgt. |
|  | | |  | Mit dem ÜWG-Logo auf ihrem Trikot treten bereits viele Sportlerinnen und Sportler im Gerauer Land stolz zu den Wettkämpfen an. Damit aber erschöpft sich unsere Sportförderung noch lange nicht: Als Sponsor ermöglicht das Überlandwerk zahlreichen Vereinen attraktive Veranstaltungen wie zum Beispiel der Jugendcup U 15 des RMSV Klein-Gerau, zu dem Mannschaften aus ganz Süddeutschland in die Sporthalle kamen. Mit Fahnen, unserem bereits bestens bekannten Infostand und den Segways, zeigte das Überlandwerk deutliche Präsens. Udo Gerbig, Fachwart Radball beim RMSV und sein Sohn René, der den Verein führt, ließen es sich am Rande der Wettkämpfe nicht nehmen, eine Runde mit den ÜWG-Segways zu drehen. |
|  | | Ein Superlativ: Die Laufnacht Trebur |
| |  | Was in Trebur auch immer an Großveranstaltungen über die Bühne geht ? es wird zum Erfolg. Beispiel: Die zweite Laufnacht des TV Trebur brach alle Rekorde. Mit 1122 Sportlern verdoppelte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem letzten Jahr. Und viele Treburer Einwohner standen am Rande des 1030 Meter langen und mit LED-Lichtern festlich illuminierten Rundkurses.
In diesem Erfolg kann sich auch das Überlandwerk ein wenig sonnen: Als Hauptsponsor zeigte das Unternehmen stolz seine Präsens im Zielbereich. Mit Zelt, Segways, Fahnen und kleinen Geschenken war die ÜWG wie immer ein gern aufgenommener Gast. Gast? Die ÜWG hat durchaus selbst sportliche Qualitäten. Das bewies zumindest bei der Laufnacht Marc André Glöckner. Gemeinsam mit Landrat Thomas Will und Matthias Martiné vom Vorstand der Groß-Gerauer Volksbank schnürte er die Laufschuhe, um in einer Prominentenstaffel an den Start zu gehen. In 12,12 Minuten durcheilten die drei Läufer drei Runden des Rundkurses und stellten unter Bewies, dass auch hinter dem Schreibtisch die Muskeln nicht verkümmern müssen.
Die Bilder der Treburer Laufnacht finden Sie hier |
|  | | Die Energiewende bleibt unser Ziel |
| |  | Unbeirrt verfolgen wir weiter das Ziel, bis zum Jahre 2020 30 Prozent des Energieverbrauches im Kreis Groß-Gerau aus regenerativen Energien decken zu können. Gemeinsam mit den Riedwerken installiert unsere Tochter ETech weitere Photovoltaikanlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude. Das unerschöpfliche Kraftreservoire der Sonne wird jetzt auch auf dem Dach der Sporthalle Geinsheim genutzt.
Die neue Anlage hat eine Nennleistung von 30,07 Kilowatt. 388 Solarmodule aus deutscher Produktion sorgen für rund 29 500 Kilowattstunden Strom im Jahr. Die Investitionskosten von rund 93 000 Euro kamen hauptsächlich heimischen Firmen zu Gute. Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer und Bürgermeister Jürgen Arnold kletterten diesmal zwar nicht aufs Dach, lobten bei der Einweihung aber die Initiative als zukunftsweisend. |
|  | | Mehr "Power" vom Dach der Martin-Niemöller-Schule Riedstadt |
| |  | Seit April arbeitet auf dem Dach der Martin-Niemöller-Schule Riedstadt eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 108 kWp. ?Bauherr? war auch hier die gemeinsame Tochter von ÜWG und Riedwerken, die Firma ETech. Das vorhandene Potential war damit aber nicht erschöpft. Zwischenzeitlich ist die Anlage auf weiteren Dächern der Schule ?gewachsen? und bringt nun eine Gesamtleistung von 274 kWp.
Wieder ein Schritt hin zur Energiewende und wieder Anlass zu einer kleinen Feier, in der sich der schon bekannte ?Energiekreis? versammelte: Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer, ETech-Geschäftsführer Wolfgang Matthes, ÜWG-Sprecher Marc André Glöckner, sowie von der Gemeinde Riedstadt Stadtrat Norbert Schaffner und der Pädagogische Leiter der Martin-Niemöller-Schule Helmut Hauf. Wir haben unser Soll für 2010 bereits übertroffen?, freute sich Walter Astheimer. |
|  | | Gefahr erkannt ? Gefahr gebannt |
| Wir lassen nichts außer acht. Deshalb gilt die Sorge des Überlandwerkes auch der Frage: ?Wie verhält man sich richtig, wenn es brennt. Und da auf immer mehr Dächern Photovoltaikanlagen arbeiten, hatte die Tochterfirma ETech Feuerwehren aus dem Kreisgebiet auf das Gelände des Abfallwirtschaftszentrums Büttelborn zu einer Schulungsveranstaltung eingeladen.
Im Brandfall ist es nicht ausreichend, den Wasserstrahl auf den brennenden Dachstuhl zu richten. Denn durch die Reihenschaltung der einzelnen Solarmodule kann dort eine Stromspannung von bis zu 900 Volt entstehen. Neue Gefahren ergeben sich nicht nur durch die freigesetzte Elektrizität. Die Solarmodule selbst können brechen und zu Boden stürzen.
Abschließend wurde die 1600 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach der Lagerhalle mit Hilfe eines Hubsteigers und einer Drehleiter in Augenschein genommen. Die Einsatzkräfte lernten die neuralgischen Stellen kennen. ?Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?, lobte ein Feuerwehrmann. |  | | |  | Seit 100 Jahren ist das Überlandwerk Groß-Gerau eng in der Region verwurzelt. Die Geschichte des Unternehmens spiegelt daher auch das kommunale Leben wieder. Ein Blick in die Geschichte des Überlandwerks lohnt sich also. In lockerer Folge stellen wir hier einzelne Etappen dar.
Das Überlandwerk und Opel
Ab dem Jahr 1916 lieferte das Überlandwerk neben Strom auch Gas. Aus diesem Grund wurde eine Gasleitung von Mainz-Kostheim nach Rüsselsheim verlegt. Aus dieser Leitung wurden die im Ersten Weltkrieg kriegswichtigen Opelwerke versorgt, ab 1926 auch die Stadt Rüsselsheim. Die Rüsselsheimer Firma Opel ? bis heute ein bedeutendes Unternehmen der Region -, die seit 1899 Autos produziert, war von Anfang an eine der großen Strom-Sonderabnehmer des Überlandwerks. Durch die revolutionäre Fließbandproduktion konnte Opel z.B. in den 1920er Jahren den günstigen, legendären ?Laubfrosch? als Massenfahrzeug produzieren. Energie in Form von Strom war hier eine wesentliche Voraussetzung.
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